„ARTONEBONN“ 

Ein Graffitikunst-Projekt für Jugendliche aus 4 Bonner Bezirken


Mit diesem Projekt möchten wir Bonner Jugendliche künstlerisch fördern und ihnen einen Raum für kulturelle Entfaltung geben.

Hier können die Teilnehmenden ein halbes Jahr lang die Techniken der Graffiti- und Streetartkunst erlernen. 
 Teilnehmen können alle Bonner Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. Die Veranstaltungsorte der jeweiligen Bezirksgruppen sind  Bonn-West, Beuel/Oberkassel, Bad Godesberg, Lengsdorf.
Die 16 Kurstage finden, verteilt auf ein halbes Jahr, von März bis August 2022 an Samstagen und in den Sommerferien statt. Ein Workshop dauert sechs Stunden.


Die Kursangebote sind kostenfrei.    


Projektdauer:

März bis August 2022


KooperationspartnerInnen und VeranstalterInnen:

    Hoffnung leben e.V.  Oneworld Café - Zentrallager Sachspenden Bonn e.V. - Juze Lengsdorf    


Projektleitung:

    Eugen Schramm 


Gefördert von:

    „Künste öffnen Welten“, Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) 


Projektkonzept:

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern und über 40 teilnehmenden Jugendlichen soll eine großflächige Fassadengestaltung im kunstvollen Graffitistil auf vier Wänden in 4 Bonner Bezirken(Bonn, Beuel, Bad Godesberg, Hardtberg) realisiert werden. Die Wände werden dem Projekt von Privatpersonen und der DB Netz AG zur Verfügung gestellt. 

Vier Gruppen, je max. 15 Jugendliche, in 4 Bonner Stadtbezirken, entwickeln gemeinsam mit VertreterInnen der BündnispartnerInnen Ideen für die Wandgestaltung, realisieren ausgewählte Entwürfe mit Themen, die die Jugendlichen im Alltag beschäftigen, und präsentieren die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit.

Zu Anfang sammeln die Jugendlichen in sechsstündigen Kurseinheiten, samstags 1-2-mal im Monat (6 Tageskurse pro Gruppe) , an den freigestellten Übungsflächen Basiswissen durch Mal- und Sprühübungen. KursleiterInnen mit Graffitikenntnissen unterrichten die Jugendlichen.

Die Jugendlichen lernen nach und nach teamorientiert, großformatig und selbständig zu arbeiten. Durch strukturiertes Arbeiten und die ansteigende Vermittlung von Fachwissen wird ergebnisorientierte und professionelle Projektarbeit erprobt. Die Bildmotive gestalten die Teilnehmenden in den Übungskursen selbst.

Nach jeder zweiten gestalterischen Kurseinheit unternehmen sie eintägige Exkursionen(3 Tagesexkursionen pro Gruppe) in verschiedene Städte, Museen und Kunstateliers, um kunstgeschichtliche Hintergründe dieser Kunstform durch fachkundige Kräfte vermittelt zu bekommen. 


Nach der ersten Phase des Projektes werden die Gruppen zum Projektabschluss ausschließlich gemeinsame großflächige Kunstwerke an ihren Wänden sprühen, die für einen dauerhaften Zeitraum exponiert werden. 

Zu Beginn der zweiten Phase entwickeln die Jugendlichen in intensiven Kurseinheiten (2 Tageskurse pro Gruppe) Skizzen zur finalen Wandgestaltung. Diese Skizzen übertragen sie im letzten fünftägigen Arbeitsabschnitt (5 Tageskurse pro Gruppe) kooperativ und großflächig auf ihre Wand. Sie gestalten die Wandflächen mit Hilfe der erlernten Techniken eigenverantwortlich, bis vier überdimensionale Kunstwerke entstanden sind. 

Die Jugendlichen organisieren die mediale Präsentation ihrer Fortschritte während und nach dem Projekt selbst. Dabei stehen ihnen die Betreuenden unterstützend zur Seite. Fortschritte können über die Homepages der KooperationspartnerInnen und den Instagram- und Facebookkanal des Projektes digital präsentiert werden.

Die Wände, an denen das Projekt durchgeführt wird, liegen in allen 4 Bezirken an für die Öffentlichkeit zugänglichen Orten. Somit wird das Schaffen der Mädchen und Jungen von Passierenden und Anwohnenden direkt wahrgenommen. 

Bei diesem Projekt können (nicht nur) die BonnerInnen sehen, was in den Jugendlichen steckt!